Tipps & Tricks

UV-Strahlung & Bildschirme

Die UV-Strahlung wird ständig intensiver. Sie schädigt nicht nur die Haut, sondern auch die Augen. Kinderaugen sind dabei besonders gefährdet. Das Fatale daran: Bleibende Schäden infolge einer regelmäßigen Überdosierung von UV-Strahlung können oft erst in Jahren festgestellt werden. Ausreichend Schutz bietet hier nur eine korrekt angepasste Sonnebrille mit 100 % UV-Filter. Aber auch wer häufig im Internet surft oder am Bildschirm arbeitet, muss mit Beeinträchtigungen der Sehkraft rechnen. Dabei sollten Personen mit bereits vorhandener Sehschwäche unbedingt abklären lassen, ob sie eine spezielle Bildschirmbrille benötigen.

Grundsätzlich kann man allen PC-Verwendern nur empfehlen, ihre Sehleistung in jährlichen Abständen beim Augenarzt oder Fachoptiker überprüfen zu lassen.

Abzuraten ist vom Gebrauch sogenannter Fertigbrillen. Sie eignen sich nur als Nothilfen.
Fertigbrillen berücksichtigen nicht die individuelle Beschaffenheit der Augen und können Ihre Sehkraft dauerhaft schädigen.

 

Sonnenschutz

Warum braucht man eine hochwertige Sonnenbrille? Weil nur ein hochwertiges Modell mit einer perfekten Glasqualität Ihre Augen vor der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne schützt. Zwar wird ein Großteil dieser Strahlung von der Ozon-Schicht abgehalten, aber der restliche Teil wird von der Erdoberfläche reflektiert. Vor allem bei Schnee und hellem Sand ist Vorsicht geboten. Wenn die Filter-Qualität des Sonnenschutzglases nicht absolut fehlerfrei ist, kann es hier zu nachhaltigen Schädigungen kommen. Eine saubere Oberfläche ohne Kratzer, Schlieren und Wellen garantieren nur Markengläser.

Besonders die Netzhaut wird von zu starker UV-Strahlung in Mitleidenschaft gezogen. Weiter Folgeschäden wären Bindehautentzündung, Schneeblindheit, Verkrümmung der Hornhaut sowie grauer Star.

Wenden Sie sich an uns – wir beraten Sie gerne!

 

Weitere nützliche Tipps

+ Schauen Sie bei Bildschirmarbeiten, beim Lesen oder bei anderen Naharbeiten alle 30 Minuten in die Ferne.

+ Bevorzugen Sie beim Lesen Großgedrucktes.

+ Lesen Sie nur bei gutem Licht.

+ Mit regelmäßigem Sehtraining – abwechselnde Sehschärfeeinstellung auf nahes (z.B. Finger) und fernes Ziel (z.B. Haus am Horizont) lässt sich die „Sehfitness“ verbessern.

+ Nachts kein Licht im Kinderzimmer – Untersuchungen haben ergeben, dass Babys, die nachts bei Licht schlafen, häufiger kurzsichtig sind.

+ Bei Brillen nicht am falschen Platz sparen.

+ Besuchen Sie einmal im Jahr Ihren Augenarzt.